Senioren

In Willstätt geht man also neue Wege. Das Familienleitbild, welches man vor einiger Zeit erarbeitet hat, will man zum Generationenleitbild erweitern.

Der demografische Wandel zeigt, dass es in Deutschland künftig mehr ältere als junge Menschen geben wird. Für die „Golden Oldies“, die auch im Alter fit und aktiv sind, gilt es, neue Angebote und Lebensräume zu schaffen. Dies will die Gemeinde in einem Generationenleitbild darstellen.

Sehr aktiv sind hierbei die örtlichen Vereine, Kirchen und weitere Organisationen. Sie bieten in allen Ortsteilen bereits vielfältige Themen, wie Seniorennachmittage, Ausflüge, Theaterfahrten usw. an. Darüber hinaus entstehen in den Dörfern Begegnungsstätten für alle Generationen, wie etwa das umgebaute Waaghaus in Eckartsweier oder der neue „Treffpunkt“ in Willstätt. Aber auch mit dem Neubau des Senioren-Pflegezentrums im Baugebiet „Hinterm Pfarrgarten“, werden in Willstätt neue Maßstäbe gesetzt. Hier soll Pflegebedürftigen in sechs Hausgemeinschaften ein möglichst „normales“ und aktives Zusammenleben im Alter ermöglicht werden. Das Pflegeheim in Form von Hausgemeinschaften, die vierte Generation im Pflegeheimbau, ist das erste dieser Art im Ortenaukreis und verbindet hohe Wohnlichkeit und Pflegeanteil mit einer intensiven und qualitätsvollen Pflege. Aufgenommen werden Pflegebedürftige aller Pflegestufen
und auch Plätze für Kurzzeitpflege werden zur Verfügung gestellt.

 


Betrieben wird die Einrichtung später von der Diakonie Altenhilfe Kehl-Hanauerland, an der sich die Diakonie Kork und die Winkelwaldklinik Nordrach beteiligen. Direkt angrenzend an das Pflegezentrum entsteht auch eine Seniorenwohnanlage.
Auch für Menschen mit Behinderungen wird sich die Lebensqualität in Willstätt zukünftig weiter verbessern. So hat die Diakonie Kork im Wohngebiet „Krempenbrunnen“ ein rollstuhlgerechtes Wohnheim für 24 Menschen mit Behinderung gebaut. Auch hier wurden kleinere Wohneinheiten eingerichtet, die eine Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität der Bewohner zum Ziel haben.

 

Auf Anregung aus dem Willstätter Gemeinderat soll in der Gemeinde auch bei der Gestaltung öffentlicher Verkehrsräume, Flächen und Einrichtungen zukünftig mehr auf Barrierefreiheit geachtet werden. Entsprechend breite Gehwege ohne Hindernisse sowie höhengleiche Übergänge als Beispiel kommen Behinderten, Senioren sowie Kindern und Eltern mit Kinderwagen gleichermaßen zugute.